VPN herunterladen: Nur die besten Programme und Server für stabile Verbindungen

Kurzfassung

Laden Sie VPN herunter für eine stabile Verbindung: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl der besten Programme und Server und zeigen Ihnen, wo Sie Konfigurationen für eine schnelle und sichere Einrichtung finden.

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VPN herunterladen: Nur die besten Programme und Server für stabile Verbindungen

Datenschutz, Anonymität und Sicherheit im Netz sind Themen, die immer mehr Nutzer beschäftigen. Das gilt nicht nur für diejenigen, deren Beruf eng mit dem Internet verbunden ist, sondern auch für normale Anwender, die das Internet risikofrei nutzen möchten. Eines der effektivsten, einfachsten und benutzerfreundlichsten Tools für diesen Zweck ist heute das virtuelle private Netzwerk – VPN. Während früher vor allem Systemadministratoren, Marketingexperten, SEO- und SMM-Spezialisten dieses Werkzeug nutzten, wächst die Beliebtheit mittlerweile auch unter anderen Internetnutzern erheblich.

Wir schauen uns jetzt genauer Programme an, mit denen Sie VPN schnell, einfach und ohne Risiko herunterladen können. Außerdem verraten wir, wo Sie die nötigen Konfigurationen für die Einrichtung eines VPN auf Ihrem Gerät finden.

Die besten Programme, um VPN herunterzuladen

Der moderne IT-Markt bietet zahlreiche Lösungen, wenn es darum geht, VPN herunterzuladen. Hier stellen wir drei Programme vor, die besonders hervorstechen. Sie überzeugen durch hohe Funktionalität, einfache Bedienung, leichte Einrichtung und weitere überzeugende Vorteile, die Sie selbst erleben können. Es handelt sich um:

  1. WireGuard.
  2. OpenVPN.
  3. StrongSwan.

Schauen wir uns diese Varianten im Detail an.

Kennenlernen von WireGuard

WireGuard wurde von Jason A. Donenfeld entwickelt, einem kanadischen IT-Sicherheitsexperten. Das Programm ist heute mit verschiedenen Betriebssystemen kompatibel und wird bald Teil des Linux-Kernels sein. Zu den Hauptvorteilen zählen:

  • Maximale Benutzerfreundlichkeit, sodass auch Anwender mit wenig technischem Hintergrund WireGuard problemlos nutzen können;
  • ein kompakter, leicht lesbarer Code, der das Auffinden von Schwachstellen erleichtert;
  • der Einsatz moderner Kryptografie wie HKDF, Noise Protocol Framework, ChaCha20, Curve25519, BLAKE2, Poly1305, SipHash24 und mehr;
  • hohe Performance für stabile und schnelle Verbindungen;
  • eine präzise und sorgfältig durchdachte Spezifikation.

Wenn Sie WireGuard VPN für Android nutzen möchten, erfahren Sie Details zur Einrichtung hier.

So funktioniert der VPN-Dienst im Überblick:

  1. Es wird ein WireGuard-Interface erstellt, dem ein privater Schlüssel und eine einzigartige IP-Adresse zugewiesen werden. Anschließend werden die Einstellungen anderer Peers geladen, darunter öffentliche Schlüssel und IP-Adressen.
  2. Alle IP-Pakete, die am WireGuard-Interface ankommen, werden in UDP eingekapselt und über sichere Verbindungen an andere Peers übermittelt.
  3. Die öffentliche IP-Adresse des Servers wird in den Einstellungen des Clients festgelegt. Ankommende, korrekt authentifizierte Daten werden vom Server anhand dieser externen Adressen automatisch erkannt.
  4. Das Ändern der öffentlichen IP kann hardwareseitig ohne Verbindungsunterbrechung erfolgen. Der Server sendet dann Benachrichtigungen an alle verbundenen Clients, die anhand dieser Informationen ihre Konfiguration eigenständig aktualisieren.
  5. Das Konzept „Cryptokey Routing“ sorgt dafür, dass WireGuard Pakete anhand des öffentlichen Schlüssels des Peers empfängt und sendet. Beim Entschlüsseln eines authentifizierten Pakets prüft der Server dessen Quelladresse (SRC) und vergleicht sie mit den erlaubten IP-Adressen (allowed-ips) des Peers. Stimmen sie überein, akzeptiert das Interface das Paket. Gleiches gilt für das Versenden: Das Ziel (DST) bestimmt den passenden Peer, der das Paket mit seinem Schlüssel verschlüsselt und zum Ziel schickt.

WireGuard besteht aus etwa 4000 Codezeilen, während vergleichbare Lösungen oft Hunderttausende umfassen. Sein Performance-Vorteil zeigt sich besonders auf Linux-Systemen, da WireGuard als Kernel-Modul implementiert ist. Außerdem wird der Dienst auf macOS, iOS, Android, OpenBSD und FreeBSD unterstützt, dort allerdings als Userspace-Anwendung, was die Geschwindigkeit etwas beeinflusst. Die Windows-Unterstützung ist aktuell in Arbeit.

Das VPN WireGuard können Sie von der offiziellen Entwicklerseite herunterladen: https://www.wireguard.com.

Kennenlernen von OpenVPN

OpenVPN ist die wohl bekannteste und verbreitetste Lösung für virtuelle private Netzwerke. Es wird sowohl von Unternehmen als auch im privaten Bereich häufig genutzt. Im Vergleich zu anderen Alternativen zeichnet sich OpenVPN durch besonders komfortable, leistungsfähige und stabile Verbindungen aus. Als Open-Source-Software genießt es großes Vertrauen bei den Anwendern.

Ein weiteres Plus ist die breite Plattformunterstützung: OpenVPN läuft auf Windows, Android, macOS, iOS, Linux, Routern sowie FreeBSD, NetBSD, OpenBSD und Solaris – auch mobil. Im Vergleich zu neueren VPN-Technologien ist OpenVPN bei der Geschwindigkeit zwar etwas langsamer, allerdings betrifft das vor allem den TCP-Modus. Dieser Nachteil lässt sich jedoch durch das schnellere UDP-Protokoll leicht umgehen. (Zur Erklärung: Transmission Control Protocol (TCP) und User Datagram Protocol (UDP) sind Transportprotokolle, die für die Datenübertragung im Netzwerk verantwortlich sind.)

Für hohe Sicherheit sorgen starke Verschlüsselung und Authentifizierung über die OpenSSL-Bibliothek, 256-Bit-Schlüssel sowie hochentwickelte Chiffren. Anbieter führen regelmäßige Sicherheitsprüfungen bei OpenVPN durch, was die Anwendung noch vertrauenswürdiger macht. Die Software gewährleistet eine geschützte Verbindung zwischen VPN-Client und -Server.

VPNs finden vielfältige Einsatzgebiete: Sie sichern die Verbindung von remote arbeitenden Mitarbeitern zum Firmennetzwerk, verknüpfen Büros in verschiedenen Regionen oder schützen Privatnutzer, die öffentliche WLAN-Netze verwenden, vor Risiken. Mit OpenVPN umgehst du zudem regionale Sperren und kannst von überall auf der Welt auf gewünschte Ressourcen zugreifen.

Dank externer Plugins und Skripte lässt sich die Authentifizierung weiter verbessern. OpenVPN ist auch ideal, wenn du zwei Hosts oder Netzwerke über einen sicheren „Point-to-Point“-Tunnel verbinden möchtest. In diesem Fall unterstützt die Software statische Schlüssel (Pre-shared keys) ohne Zertifikate – diese Schlüssel generiert das Programm selbst. Die Identifikation erfolgt dann ausschließlich darüber, was vor allem bei Hosts ohne statische IP-Adresse oder hinter NAT eine praktische Lösung ist.

OpenVPN kannst du auf der offiziellen Entwicklerseite herunterladen: https://openvpn.net/community-downloads/. Eine Anleitung für die Nutzung von OpenVPN auf iOS findest du hier.

Kennenlernen von StrongSwan

StrongSwan ist ein kostenloser Open-Source-VPN-Client, der auf IPsec basiert und daher auf den meisten Betriebssystemen läuft. Es implementiert die Schlüsselprotokolle IKEv1 und IKEv2 für den Austausch von geheimen Zertifikaten zwischen Client und Host. Das Projekt wird heute aktiv von Prof. Andersen Steffen, einem Experten für Kommunikationssicherheit an der Schweizer Hochschule für angewandte Wissenschaften, weiterentwickelt.

StrongSwan gilt als Nachfolger von FreeS/WAN und steht ebenfalls unter der GPL-Lizenz. Es unterstützt Zertifikats-Revokationslisten und Online-Zertifikatsstatusprotokolle. Für Zugriffssteuerung auf Basis von Gruppenmitgliedschaften kommen X.509-Attributzertifikate zum Einsatz. Zudem arbeitet das Programm kompatibel mit anderen IPsec-Implementierungen, darunter Microsoft Windows und macOS VPN-Clients. In der Version 5 unterstützt StrongSwan den Internet Key Exchange (IKEv2) gemäß RFC 5996 vollständig. Die Nutzung setzt jedoch tiefgehendes Fachwissen zu Internetprotokollen und Sicherheitsfunktionen voraus.

Wichtige Funktionen von StrongSwan sind:

  • Kompatibilität mit den Kernen von Android, Linux 2.6, 3.x und 4.x, OS X, FreeBSD und Windows;
  • Unterstützung der Schlüsselprotokolle IKEv1 und IKEv2;
  • Interface-Aktualisierung via IKEv2 MOBIKE und dynamische IP-Adressen;
  • Automatisches Hinzufügen und Entfernen von Firewall-Regeln basierend auf IPsec-Policies;
  • Unterstützung von Port-Floating und NAT-Traversal mittels UDP-Inkapselung;
  • IP-Fragmente bei IKEv2 werden korrekt behandelt, um Probleme durch Fragmentierung zu vermeiden;
  • Getestete IPv6-Unterstützung für IPsec-Tunnel und Transportverbindungen;
  • Statische virtuelle IP-Adressen und Unterstützung von IKEv1 ModusConfig pull und push;
  • XAUTH-Server- und Client-Funktionalität über IKEv1 Main Mode Authentifizierung;
  • Sichere Benutzer-Authentifizierung mit IKEv2 EAP;
  • Dead Peer Detection für zuverlässigen Umgang mit ausgefallenen Tunneln;
  • Erweiterung der EAP-Nachrichtenweiterleitung an AAA-Server per EAP-RADIUS Plugin;
  • Authentifizierung via Pre-shared Keys oder X.509-Zertifikate;
  • Erweiterte kryptografische und Integritätsprüfungen für Plugin-Bibliotheken;
  • Unterstützung für Netzwerkzertifikatsprotokolle;
  • Virtueller IP-Pool verwaltet durch SQL-Datenbank oder IKE-Dämonen;
  • Starke Signaturalgorithmen mit IKEv2 Signaturauthentifizierung;
  • Mehrere Authentifizierungsrunden im IKEv2-Protokoll;
  • Modulare Plugins für Kryptoalgorithmen und relationale Datenbank-Interfaces;
  • HTTP oder LDAP für das Suchen und lokale Zwischenspeichern von Zertifikats-Revokationslisten;
  • strongSwan NetworkManager Applet zur nahtlosen Integration auf Linux-Desktops.

Dies ist nur ein Auszug der Features, die StrongSwan bietet. Aktuell ist das Programm vor allem für Linux und dessen Distributionen verfügbar. Windows-User können StrongSwan ebenfalls nutzen, müssen jedoch die Software mit MinGW selbst kompilieren, da ein fertiges Paket noch nicht existiert. Zudem bestehen unter Windows einige Einschränkungen beim Einsatz.

StrongSwan VPN lässt sich direkt vom offiziellen Entwickler herunterladen: http://www.strongswan.org/. Eine Anleitung zur Einrichtung von IKEv2 VPN unter Android mit StrongSwan findet ihr hier.

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